Ironie des Schicksals in Tunesien

The following article appeared in the Neue Zürcher Zeitung (NZZ) on 21. November 2011.

“Im Jahre 2011 wollte der damalige tunesische Präsident Ben Ali unbedingt der Gastgeber des zweiten Teils des UNO-Gipfels für eine Informationsgesellschaft sein. Den ersten Teil 2003 in Genf hatte die Schweiz massgeblich mitgestaltet. Die Treffen beschäftigen sichvor allem mit der Frage, wie neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IKTs) inklusive Internetdiensten zu einer offeneren und gerechteren Gesellschaft in Entwicklungsländern beitragen könnten.

Sechs Jahre nach “Tunis 2005” ist genau dass eingetroffen, was das tunesische Regime damals unbedingt vermeiden wollte: ein von IKTs unterstützter politischer und gesellschaftlicher Wandel im eigenen Land. Internetdienste wie Facebook und Twitter haben die tunesischen Ereignisse massgeblich beinflusst. Sie erlaubten, die Zensur der staatlichen Medien zu umgehen. Sie informierten breite Bevölkerungsschichten und halfen den Demonstranten, sich untereinander abzusprechen.

Eine entwicklungsrelevante und den gesellschaftlichen Wandel unterstützende Nutzung von IKTs setzt allerdings eine gezielte Unterstützung der Entwicklungsländer voraus. Es ist eine Frage der Entiwcklungspolitik welche die Schweiz aktiv in Ihrer Entwicklungspolitik unterstützt.

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